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Ökostrom aus heimischem Wind

Windkraftanlage im Versetal versorgt rund 2.500 Haushalte mit Windenergie

Über ein Jahr ist es her, dass der Heimatversorger gemeinsam mit der Mark-E eine Windkraftanlage an der Versetalsperre
in Lüdenscheid errichten ließ. Zeit für eine Bestandsaufnahme!

Seit März 2017 drehen sich die Rotorblätter der Windkraftanlage (WKA) vom Typ Enercon E-115 – und das tun sie ertragreich und zuverlässig! Schon die Halbjahresbilanz aus Oktober 2017 hatte einen überdurchschnittlichen Ertrag erzeugt, dabei lag die windreichere Saison erst noch bevor. Nach dem Winter liegen nun neue Ergebnisse vor, die ebenfalls zeigen: Die Installation der Windkraftanlage ist ein toller Erfolg und trägt dazu bei, mehr Strom aus regenerativen Quellen aus der Region zu gewinnen. Zwischen April und Dezember 2017 erzeugte Typ E-115 rund 6,5 Mio. Kilowattstunden Strom – das entspricht rund 40 % mehr, als zuvor in Prognosen errechnet worden war.

Die Erwartungen an die neue Windkraftanlage wurden damit deutlich übererfüllt. Pro Jahr können mehr als 2.500 Haushalte mit dem klimaneutral erzeugten Strom versorgt werden. Das wird auch die Umwelt freuen: Geschätzte 2.000 Tonnen Kohlendioxid konnten durch die Erzeugung der Windenergie eingespart werden.

Kurze Wege – der Umwelt zuliebe
„Umweltfreundlicher Strom ist unsere Zukunft, da sind wir uns beim Heimatversorger einig“, erklärt Thomas Armoneit, Bereichsleiter im Technischen Management und verantwortlich für das Projekt WKA Versetalsperre, „deswegen beteiligen wir uns nicht nur an Windparks in ganz Europa, sondern setzen auch in unserer Heimat auf die Windkraft. Mit dem Strom von der Versetalsperre erfüllen wir maximal ökologische Ansprüche, denn er ist nicht nur regenerativ produziert, sondern muss für unsere Kunden aus der Region nicht mal weite Wege zurücklegen.“

Die Windkraftanlage leistet außerdem noch einen ganz anderen Anteil zum Thema Naturschutz: In ihr ist Technik verbaut, die die Rufe von Fledermäusen aufzeichnet, die nachts in der Umgebung unterwegs sind. Wissenschaftler können so auswerten, ob hier bedrohte Arten heimisch sind, die es besonders zu schützen gilt.

Aus der Heimat – für die Heimat
Die an der Versetalsperre errichtete Windkraftanlage ist „made in Germany“: Sie wurde vom größten deutschen Hersteller von Windenergieanlagen, der Enercon GmbH aus Aurich, geliefert. Das Modell vom Typ E-115 eignet sich besonders für Standorte im Binnenland und ist in der Lage, sich an immer wechselnde Windbedingungen anzupassen. Seine Rotorblätter bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff und drehen sich mit einer Geschwindigkeit von bis zu 300 km/h. Durch eine besondere Profilierung wird das Surren des Rotors stark reduziert, was die Windkraftanlage besonders leise arbeiten lässt. Die Strömungsenergie des Windes wird im Maschinenhaus, das drehbar auf dem Turm der Anlage sitzt, in elektrische Energie umgewandelt. Über Netzleitungen im Turm wird die erzeugte Energie ins Verbrauchernetz geführt.

Das Windrad wird von der Windkraft Versetalsperre GmbH & Co. KG betrieben, die zu diesem Zweck von den Stadtwerken Iserlohn und dem Un­ternehmen Mark-E gegründet wurde. Der Heimatversorger hält 70 Prozent der Anteile und verantwortet die kaufmännische Betriebsführung. Mark-E hält 30 Prozent, kümmerte sich um die schlüsselfertige Errichtung der Windkraftanlage und ist verantwortlich für die technische Betriebsführung sowie Vermarktung des erzeugten Ökostroms.

Das Windkraftwerk in Zahlen
Höhe 195 Meter
Rotordurchmesser 115,7 Meter
Leistung 3 Megawatt
Strombilanz 6,5 Mio kWh (Kilowattstunden zwischen April und Dezember 2017
Versorgte Haushalte 2.500
CO2-Ersparnis 2.000 Tonnen
im Vergleich zum deutschen Strommix

 


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