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15.06.2020

Vandalismus am Bienenstaat

4K-Videoaufnahmen zeigen die schockierende Zerstörungswut von vier Tätern.

  • Vandalismus nahe des Wasserwerksgeländes: Trinkwassergewinnung nicht in Gefahr

  • Drei Bienenvölker wurden umgestürzt und mit Ziegelsteinen beworfen.

  • Videoaufnahmen zeigen vier Täter. Die Polizei ist informiert.

 

„Wir sind völlig fassungslos!“ – Nils Reh von den Stadtwerken Iserlohn ist sichtlich schockiert über den Vorfall, der in der Nacht von Freitag auf Samstag etliche Bienen das Leben gekostet hat. In der Nacht vom 12. auf den 13. Juni sind vier Vandalisten auf das Obstwiesengelände, unweit des Wasserwerks eingebrochen. Im einzäunten und daher auch videoüberwachten Bereich der dortigen Obstwiesen, wurden drei Bienenvölker brutal zerstört.

„Die Brutalität, mit der vorgegangen wurde, macht uns sprachlos. Die Täter hatten es ganz eindeutig auf die Bienen abgesehen“, so Reh, der gemeinsam mit anderen Heimatversorger-Kollegen die drei Bienenvölker betreut, die auf dem Wasserwerksgelände angesiedelt wurden. „Wir machen das nach Feierabend, ehrenamtlich in unserer Freizeit. In diesen Bienenvölkern stecken viel Liebe und persönliches Interesse. Auch deswegen trifft der vandalistische Angriff uns hart“, erklärt Reh.

Die Aufnahmen der neuen 4K-Überwachungskameras zeigen das ganze Ausmaß der Zerstörungswut: Die vier Täter näherten sich über den angrenzenden Radweg und überwanden den zwei Meter hohen Stabilzaun. Anschließend kippten sie die Bienenvölker mutwillig von ihren Podesten, sodass diese teilweise zerbrachen und bewarfen sie anschließend mit schweren Ziegelsteinen. „Nicht mal die Bienentränke haben sie heil gelassen!“, so Nils Reh, der umgehend die Polizei informierte. „Die Videoaufnahmen sind aussagekräftig. Wir sind optimistisch, dass wir die Täter finden und behalten uns vor, die Aufzeichnungen zu Fahndungszwecken öffentlich zu machen“.

Sollten die Täter sich vorab selbst stellen, könne das strafmildernd ausgelegt werden. „Wir appellieren an die Vernunft dieser Menschen: Stellt euch und erklärt euer Motiv! Die Leidtragenden eurer Tat sind allein unsere nützlichen Honigbienen“, so Reh. Der Stadtwerke-Mitarbeiter hat das Wochenende damit verbracht, die Überreste der Bienenvölker zu sichern. Gemeinsam mit den anderen Hobby-Imkern aus dem Wasserwerk wurden die Bienenkörbe, sogenannte Beuten, wieder aufgestellt. Dabei zeigte sich, dass die Völker durch den Angriff stark dezimiert wurden. „Die ganzen Waben mit Honig und Brut lagen quer über die Wiese verteilt. Ein trauriger Anblick“, schildert Nils Reh.

Nun bangt das Bienen-Team noch um die Königinnen. Derzeit sei noch nicht klar, ob diese überlebt hätten. „Falls nicht, müssen wir diese ersetzen, da die Bienen ohne Königin orientierungslos sind und ihrer wichtigen Arbeit nicht mehr nachgehen können“, erklärt Reh. Die Arbeit der Bienen kommt Mensch und Natur zugute: Als fleißige Bestäuberinnen vieler Nutzpflanzen sind sie ein unverzichtbarer Teil in unserem Ökosystem. „Und das sollen auch unsere Heimatversorger-Bienen wieder werden“, beteuert Nils Reh, „wir setzen nun alles daran, die Bienenkörbe zu reparieren und hoffen, dass unsere drei Völker sich von dem Angriff erholen können“.

Zeugen der Tat melden sich bei der Polizei oder den Stadtwerken Iserlohn!

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