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Häufig gestellte Fragen zum neuen Wasser-Tarifsystem

Was ändert sich konkret?

Bis zum 31.07.2017 setzte sich der Wasserpreis aus einem Grundpreis pro Zähler und den Kosten für den tatsächlichen Wasserverbrauch zusammen. Das hatte zur Folge, dass Einfamilienhäuser oft den gleichen Grundpreis zu zahlen hatten wie Mehrfamilienhäuser. Mit der neuen Systematik wird ab dem 01.08.2017 der Grundpreis durch einen Systempreis ersetzt. Dieser wird anhand der Wohn- und Gewerbeeinheiten berechnet. Auf diese Weise werden die anfallenden Fixkosten gerechter verteilt als bisher. Der Verbrauchspreis pro Kubikmeter wird deutlich günstiger!

 

Warum ist das nötig?

Ganz unabhängig von der verbrauchten Wassermenge müssen wir die komplette Infrastruktur im Versorgungsgebiet bereitstellen. Dazu gehören die Bewirtschaftung der Entnahmestellen, kontinuierliche Laboruntersuchungen, das Betreiben von Behältern und Pumpenanlagen, die Rohrleitungen mit ihrer Wartung und Pflege, damit anfallende Straßenbaumaßnahmen und auch die Kontrolle und die Erneuerung von Zählern. 
Diese Kosten wurden bisher zum größten Teil über den Verbrauch erwirtschaftet – der Grundpreis reichte für die Unterhaltung dieser Infrastruktur nicht aus. 

Bisher funktionierte diese Kalkulation trotzdem. Leider haben wir in unserem Versorgungsgebiet seit vielen Jahren einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen, weswegen dieses Tarifsystem nicht mehr zukunftsfähig ist. Kosten für das Netz bleiben aber unverändert von dem Verbrauch. Wir haben also nach einem Weg gesucht, die Kosten für die Infrastruktur neu zu kalkulieren und zu verteilen, damit wir nicht mehr so abhängig von den verbrauchten Mengen sind. Der Systempreis liegt darum etwas höher als der alte Grundpreis – parallel dazu sinkt aber Ihr Verbrauchspreis pro Kubikmeter.

 

Muss ich mehr zahlen als früher?

Das ist ganz unterschiedlich, denn dem höheren Systempreis steht ja ein reduzierter Verbrauchspreis für jeden Kubikmeter gegenüber. Wir haben einige Beispielrechnungen durchgeführt. Bei der Umstellung werden Einfamilienhäuser tendenziell entlastet, Mehrfamilienhäuser etwas mehr belastet. Allerdings besteht kein Grund zur Panik: Die Mehrkosten liegen meistens bei wenigen Euro im Monat pro Wohneinheit.

 

Was verändert sich noch für mich?

Ihre Wasser-Vertragskonto-Nummer und der Wasserzähler im Haus bleiben unverändert bestehen. Auf Ihrer Jahresverbrauchsabrechnung wird zukünftig der Grundpreis durch den Systempreis ersetzt, der sich anhand der Anzahl der Wohn- bzw. Gewerbeeinheiten ergibt. Gebäude, die ausschließlich zu Gewerbezwecken genutzt werden, werden in Verbrauchszonen eingestuft. Nach wie vor wird in beiden Fällen der tatsächliche Wasserverbrauch ermittelt.

 

Was ist eine Wohneinheit?

Eine Wohneinheit besteht aus nach außen abgeschlossenen, in der Regel zusammenhängenden Räumen, die eine eigene Haushaltsführung zu Wohnzwecken ermöglicht. Sie hat einen eigenen abschließbaren Zugang unmittelbar vom Freien, von einem Treppenraum, einem Flur oder einem anderen Vorraum. Wohnung ohne Bad oder Toilette stellen keine eigene Wohneinheit dar.

 

Woher wissen die Stadtwerke, wie viele Wohneinheiten ihre Kunden haben?

Zu diesem Zweck haben wir im Februar 2017 Fragebögen verschickt und unsere Kunden um eine Selbstauskunft gebeten. Anhand der Antworten haben wir die erforderlichen Umstellungen vorgenommen. Haben Sie Ihre Selbstauskunft noch nicht abgegeben? Dann finden Sie hier den Fragebogen. Weitere Rückmeldungen oder Änderungen sind jederzeit möglich.

 

Ändert sich für den Eigentümer oder Vermieter etwas mit der Erstellung der Nebenkostenabrechnung Trinkwasser?

Hinsichtlich der Nebenkostenabrechnung kann der Eigentümer oder Vermieter die Nebenkostenabrechnung Trinkwasser wie bislang erstellen und abrechnen. In der Regel erfolgt die Verteilung der Gesamtkosten auf die Anzahl der Personen oder die Wohnfläche.

 

Wird der Systempreis auch für einen Wohnungsleerstand erhoben?

Auch bei einem Leerstand wird der Wohneinheitenpreis abgerechnet. Der neue Systempreis ist auch für vorrübergehende oder länger anhaltende Leerstände zu entrichten. Unabhängig von dem Leerstand erfolgt eine Leistungsvorhaltung für das gesamte Gebäude.

 

Abrechnungstechnische Abgrenzung zum 01.08.2017

Der Verbrauch wird, sofern kein Zählerstand mitgeteilt wurde, zum 01.08.2017 geschätzt. Der neue Systempreis wird anteilmäßig auf die verbleibenden Tage vom 01.08.2017 bis zum 31.12.2017 verteilt.

 

Wenn Sie mehr über die Hintergründe der Tarifumstellung erfahren möchte, finden Sie weitere Informationen, Zahlen und Fakten in unserer Info-Broschüre.


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Weiterführende Links 

Info-Broschüre zum Wassertarif


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